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Schule am Bürgerbusch
Eßkamp 126
26127 Oldenburg  

Telefon:  0441 / 30 25 37
Fax 0441 / 30 47 870
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Soziales Lernen

Soziales Lernen wird an der Schule am Bürgerbusch in verschiedener Weise umgesetzt: 

- Thematisierung im Unterricht

- den Einsatz von Lehrkräften als Schulmediatoren,

- dem Einsatz des "Mobbing Interventionsteams"

- der Reflektion von Fehlverhalten während der Verlängerung


 
 

Verlängerung

Die Verlängerung ist eine einheitliche, reaktive Erziehungsmaßnahme, die dazu dient, das Fehlverhalten seitens der Schüler zeitnah zu thematisieren und reflektieren. Dadurch soll den Schülerinnen und Schülern die Eigenverantwortung für ihr Handeln deutlich gemacht werden. Die Verlängerung findet täglich nach der 6. Stunde (freitags nach der 5. Unterrichtsstunde statt). Die Verlängerung wird halbjährlich durch das Kollegium im Rahmen einer Dienstbesprechung evaluiert und den aktuellen Gegebenheiten angepasst.

Folgende Handlungen machen eine Teilnahme an der Verlängerung notwendig: 


  • Massive Beleidigungen zwischen SuS
  • Beleidigungen gegenüber Lehrkräften und anderem Personal
  •  kleine Handgreiflichkeiten (mit Absicht schubsen, drängeln etc.)
  • Sachbeschädigung
  • Massive Störung des Unterrichts
  • Missachten von Anweisungen
  • Verlassen des Schulgeländes
  • Rauchen
  • Zu spät kommen
  • wiederholtes Vergessen von Hausaufgaben

 


Während der Verlängerungszeit bearbeiten die SuS unterschiedliche schriftliche Arbeitsaufträge, die in Beziehung zu ihrem Fehlverhalten stehen.
Wenn ein/e Schüler oder eine Schülerin innerhalb eines Halbjahres fünfmal an der Verlängerung teilnehmen musste, folgt ein Gespräch mit den Eltern bzw. Erziehungsberechtigten. Zudem dürfen diese Schüler und Schülerinnen nicht an der am Ende eines Schulhalbjahres stattfindenden „Belohnungsfahrt“ der Schule teilnehmen.

 

 

Schulmediatorinnen
Konflikte gehören zum Leben. Menschen sind verschieden, haben unterschiedliche Wünsche und Bedürfnisse, so dass ein Aufeinanderprallen von Interessen nicht zu vermeiden ist. Konflikte sind nicht immer schlecht. Sie können kreative Energien hervorbringen und zu neuen Ideen führen. Nicht ausgetragene Konflikte kosten jedoch viel Energie und Zeit.

In einem solchen Konfliktfall schaffen Mediatoren (Konfliktvermittler) eine ernste und gleichzeitig offene Gesprächsatmosphäre, um die Streitenden auf der Suche nach gemeinsamen Lösungswegen zu unterstützen.
In einem solchen Verfahren geht es nicht um eine Schlichtung von außen, sondern die Konfliktbeteiligten selbst sind die Problemlöser, sie erhalten Hilfe zur Selbsthilfe. Deshalb sind Mediatoren auch keine Richter.
Sie unterstützen beide Konfliktparteien. Über das, was in der Mediation gesprochen wurde, wird Stillschweigen bewahrt. 

 



Seit vielen Jahren arbeiten wir auch mit außerschulischen Partnern zusammen:

- mit dem Institut Materielle Kultur der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg   Projekt Textiles

- mit der Polizei "KoBiS" 

Regelmäßig findet eine Polizei-Sprechstunde in der Schule statt. Jeden Monat, an einem Donnerstag, 9.30 Uhr bis 11.00 Uhr. In dieser Sprechstunde können sich Schülerinnen und Schüler, Eltern und Lehrkräfte informieren und Rat holen. In Zusammenarbeit mit der Schule sollen bei auftretenden Problemen bereits im Vorfeld begleitende Präventivmaßnahmen erarbeitet werden. Die Polizeisprechstunde ist ein niedrigschwelliges Angebot, dass als Beratungsangebot geplant ist und nur in Ausnahmefällen weitere polizeiliche Maßnahmen zur Folge hat. Positiv ist, dass auf diesem Wege Schülerinnen und Schüler die Polizeibeamten als Helfer erfahren und nicht als Organe der Strafverfolgung.